Schneebruch im Winter 2010/2011

Im Wald lauert bereits die nächste große Gefahr: Der Borkenkäfer. Ein Schädling, der an den heimischen Fichten immense Schäden anrichten kann. Keiner denkt daher mehr an den vergangenen Winter 2010/2011. Die Mitarbeiter der Hospitalstiftung Hof sind aber aktuell noch immer mit den Aufräumarbeiten des vergangenen Winters beschäftigt, besser gesagt: mit den Schäden, die er angerichtet hat. Diese Arbeiten laufen bereits seit Anfang April 2011 und werden noch einige Zeit beanspruchen. Mit Firmen, die forstliche Dienstleistungen anbieten, wurden bisher insgesamt ca. 20 ha per Hand und Motorsäge gepflegt – weitere 20 ha sind noch geplant. Teilweise mussten neue Gassen geschaffen werden, um einen Teil der gebrochenen Stämme mit dem Harvester aus dem betroffenen Waldstück zu schaffen. Eine solche Arbeit ist auf den meist sehr nassen Standorten zeitintensiv und erfordert einen höheren finanziellen Aufwand. Diese höheren Kosten lassen sich mit dem Verkauf des meist schwachen Holzes kaum aufrechnen. In stärkeren Waldbeständen wird der Holzerlös dadurch wesentlich geschmälert. Insgesamt wurden und werden an ortsansässige Firmen 2011 ca. 6.000 fm Holz verkauft. Sollten noch Waldschäden durch Borkenkäfer oder Wind auftreten, könnten noch einige 100 – 1.000 fm hinzukommen.

Die folgenden Bilder lassen nur in Auszügen erkennen, wie hoch tatsächlich der durch den vergangenen Winter hinterlassene Schaden war bzw. ist. Dennoch ist die Hospitalstiftung stets bemüht, ihre Wälder forstwirtschaftlich ordnungsgemäß zu bewirtschaften. Die gesetzlich verankerte Nachhaltigkeit der Forstwirtschaft steht hierbei an erster Stelle. Diese notwendigen Aufräumarbeiten dienen selbstverständlich auch dem Wald als Naherholungsgebiet.

Der Wald nach den Aufräumarbeiten

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