3 Jahre Kindersegen in Christiansreuth

Zu den Osterferien 2014 feiert unser Projekt Kindersegen sein dreijähriges Bestehen.

Hierzu werden unsere Kinder, welche am Projekt der Kinderbetreuung teilnehmen mit einem Geschenk aus dem gewonnen Preisgeld, des Wettbewerbs „familienfreundliches Oberfranken“ durch Oberfranken Offensiv, überrascht.

Im Zusammenhang für unseren Erweiterungsbau für demenziell Erkrankte planen wir gemeinsam eine Aktion während der Oster-Ferienzeit. Dies beinhaltet ein großes Windspiel für den Sinnesgarten, der unter Anderen mehrere Station für die Sinne anbietet. In gemeinsamer Arbeit mit Alt und Jung wird durch die Herstellung dieses kreativen regenbogenfarbigen Windspiels der erste Stein in dem neuen Sinnesgarten gelegt.

Das Projekt Kindersegen wird auch Bestandteil des Erweiterungsbaus  für demenziell Erkrankte sein und somit für die neuen Mitarbeiter auch eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie bieten.

 

Kindersegen während der Schulferien

Unser Projekt Kindersegen

 

                            

 

Einzigartig nicht nur in Hof und Umkreis hat sich das Projekt Kindersegen erwiesen. Das Projekt Kindersegen wurde zu den Osterferien 2011 ins Leben gerufen. Die betrieblich integrierte Kinderbetreuung in den Ferienzeiten, bietet nicht nur einen besonderen Begegnungsrahmen zwischen Alt und Jung, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zur besseren Vereinbarung von Familie und Beruf, da die Schulferien länger sind als der eigene Urlaub.

Durch die Veränderungen der demographischen Situation wie z. B. steigende Lebenserwartung, geringere Geburtenrate, Pachtworkfamilien, berufsbedingt erzwungene Mobilität, die zu großen Entfernungen zwischen den Wohnorten von Familienmitgliedern führt, bringt es mit sich, dass sich immer mehr Aufgaben und Funktionen, die bisher die Familie ausgefüllt hat, auf andere Institutionen verlagern. Alte Menschen sind aus diesen Gründen oft nicht mehr ins Familienleben integriert. Kinder wachsen auf ohne die Erfahrung von Großeltern. Jene Senioren - die hochbetragt alleine oder in einer Einrichtung leben, verschwinden aus dem öffentlichen Leben und werden zu einer Randgruppe. Zu einer Randgruppe werden auch die Kinder, die nicht nur weniger an der Zahl als in früheren Jahren - zudem oft keine Möglichkeit der Begegnung mit alten Menschen haben und dadurch keinerlei Beziehung zu diesen aufbauen können. Dadurch fehlt beiden Seiten die Möglichkeit, viele für das Leben wichtige Erfahrungen zu sammeln. Ein nebeneinander der Generationen entsteht, Vorurteilte werden gefördert, Ängste geschürt. Aus der Erfahrung, dass die Großfamilien geringer werden und deshalb Kinder wenig Kontakt mit Großeltern oder älteren Menschen haben. Viele Eltern können die Betreuung ihrer Kinder in den Ferien nicht sicherstellen.

 

Folgende Ziele wurden durch dieses Projekt erreicht:

Unsere Einrichtung möchte einen Begegnungsrahmen für Alt und Jung schaffen, der beispielgebend für die Gegenwart und Zukunft vieler alter und junger Menschen sein kann. Die integrierte Kinderbetreuung ermöglicht die Begegnung zwischen Alt und Jung, die in den Familein oft nicht mehr gegeben ist und fördert Lebenskompetenzen/ Lebensfreude sowohl für Kinder als auch für unsere Bewohner.

Integrative Förderung: Das Sozialverhalten der Kinder gegenüber Älteren und Kranken wird gefördert.

Unsere Einrichtung kann durch betriebliche Kinderbetreuungsangebote einen wichtigen Beitrag zu besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf leisten. Davon profitieren unsere Beschäftigten und ihre Familien. Sicherlich auch wir, die durch unsere familienfreundliche Einrichtung diesen Pflegeberuf attraktiver machen.

 

Gemeinsames Kochen mit Bewohnern und den Kindern.

 

 

 

Die Bewohner freuen sich gemeinsam mit den Kindern fit zu bleiben.

 

 

 

 

Zusammen Essen, macht allen Spaß!

Gemeinsame Ausflüge stehen auf dem Programm, wie hier zum Quellitzsee.

 

Ob Jung oder Alt, das Schachspiel kennt keine Altersgrenze. Dieses Bild zeigt die ehrgeizigen Spieler beim Ausflug zur Talsperre Pöhl.

Neue Kontakte werden geknüpft und somit entstehen spontane Gespräche.

Bei den gemeinsamen Mittagskochrunden hilft Jung und Alt zusammen.

 

 

Kindersegen in den Winterferien 2012

 

Kindersegen erfreut Seniorenherzen

 

Das Projekt Kindersegen lässt auch in den Winterferien Seniorenherzen höher schlagen.

 

Rückblick:

Im vergangen Jahr hat das Seniorenhaus Christiansreuth die Betreuung von Mitarbeiterkindern in den Ferienzeiten in den Fokus genommen.

So soll ein besonderer Begegnungsrahmen für Alt und Jung geschaffen werden, der beispielgebend für die Zukunft ist, und das soziale Miteinander neben der besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördern soll.

Das Projekt lief zum ersten Mal in den Osterferien 2011 an.

Im August 2011 überzeugte das Projekt Kindersegen die Jury des Bundesverbandes der kommunalen Senioren- und Behinderteneinrichtungen in Köln, und gewann den bundesweiten Wettbewerb und erhielt neben einer Siegerurkunde einen stattlichen Geldpreis.

 

Aktuell:

Auch in den Winterferien läuft das Projekt Kindersegen im Seniorenhaus Christiansreuth. So wurde wieder miteinander gelebt, gekocht, und sehr viel gelacht. Heimleiterin Manuela Koppmeier erwähnt, dass gerade für Bewohner mit Demenz oder Depressionen das Projekt Kindersegen eine sehr schöne und erleichternde Zeit ist. Des Öfteren sieht man ein Lächeln auf gerade diesen Bewohnergesichtern, und dies ist der größte Dank für unseren doch sehr anstrengenden Beruf.

Die Senioren erwarten bereits sehnsüchtig die Kinder. Die Kinder wiederum sind bereits von der ersten Minute an wie zuhause. Projektleiterin Sanela Basic stellt fest, dass sich die Kinder sehr wohlfühlen und die beiden vier-jährigen Kindern Leyla und Sebastian, bestätigen dies immer wieder, dass sie unheimlich gern bei Mama in der Arbeit sind .

 

Ausblick:

Geplant sind auch in diesem Jahr wieder viele Aktivitäten in den Ferienzeiten. Highlights werden ein gemeinsames Essen gehen in die Friedrichsruh in Oberkotzau mit den Bewohner, deren Angehörigen, den Kindersegen-Kindern und deren Eltern, aber auch einige gemeinsame Ausflüge stehen auf dem Programm.

Vom gewonnen Preisgeld heißt es im Juni für den Kindersegen: „Ab in den Urlaub!“ Die Kinder fahren mit ihren Eltern und den ehrenamtlichen Betreuern in die fränkische Schweiz und verbringen dort ein verlängertes Wochenende. Dies soll ein Dankeschön an die Eltern sein, für das entgegen gebrachte Vertrauen und soll aber auch das gegenseitige Kennen lernen fördern.

 

So hat sich eine besondere Idee verwirklicht und voll und ganz seinen Sinn und Zweck erfüllt.

Sebastian, Frau Munzert, Leyla, Elvir und Frau Fischer.

Postanschrift:

Seniorenhaus Christiansreuth
der Hospitalstiftung Hof 
Christiansreuther Straße 29
95032 Hof

Kontakt:

 
Manuela Koppmeier, Heimleitung
 
☎ Telefon: 09281 / 7864-0