Geschichte

HOSPITALSTIFTUNG HOF: Seniorenbetreuung mit langer Tradition

Der geschichtliche Ursprung der Hospitalstiftung geht auf die Jahre 1262 bis 1268 zurück. Nachdem die Stadt Hof mit Mauer und Graben umgeben war, begann man mit dem Bau des Hospitals vor dem Unteren Tor. Die Gründer der Hospitalstiftung nannten sich Fratres Hospitales. Sie wollten durch mönchische Frömmigkeit und durch Werke der Liebe Vergebung der Sünden und Seligkeit erlangen. Deshalb wurde für „würdige Hofer Arme“ eine Verpflegungsanstalt gegründet, die sie Hospital nannten.

Über die Gründung der Hospitalstiftung Hof existiert keine Urkunde oder ein ähnliches Schriftstück. Nachdem die erste urkundliche Benennung der Hospitalstiftung in einem Ablassbrief des damaligen Papstes Urban IV. aus dem Jahre 1264 vorkommt, wurde dieses Jahr allgemein als Gründungsjahr bestimmt. Nach dem Friedensschluss von 1648 galt sie als reine evangelisch-lutherische Stiftung.

Im 18. und noch zu Beginn des 19. Jahrhunderts bestand eine besondere Hospitalinspektion und Administration in Hof, welche der königlichen Kreis- und Domänenkammer in Bayreuth unterstellt war. Erst mit dem Gemeindeedikt von 1818 wurde die Stadt Hof Treuhänderin des Spitalvermögens unter strenger Aufsicht der Kreisregierung. Eine Stiftungssatzung wurde erstmals 1941 erlassen, nochmals geändert 1951 und 1960, letztmals 1987.

Die Hospitalstiftung Hof ist damit die älteste noch bestehende Stiftung im Regierungsbezirk Oberfranken und reiht sich in die Reihe der ältesten Stiftungen in Bayern ein.