www.hospitalstiftung-hof.de, 15.05.2012
URL: http://www.hospitalstiftung-hof.de/deu/veranstaltungen-2012-01.html



Eine Reise in die eigene Vergangenhei

„Mögest du in interessanten Zeiten leben.“

So lautet ein alter chinesischer Spruch. Doch so positiv wie er klingt, ist er gar nicht gemeint. Vielmehr ist es ein Fluch, denn interessante Zeiten, also Jahre, denen in den Geschichtsbüchern viele Seiten gewidmet werden, sind Zeiten in denen Unterdrückung, Krieg, Hunger, Krankheit und Leid das Leben der Menschen bestimmten. Und einige, die Älteren von uns, haben wohl die für die Geschichtsbücher interessantesten Zeiten erlebt. Nicht nur Seiten, sondern ganze Bücher sind dem zweiten Weltkrieg und dem Schicksal der Menschen gewidmet, denn schweigen und verdrängen nutzt niemandem. Auch und vor allem nicht denjenigen, die mit dabei waren.

Also war es für die Bewohner des „Seniorenhauses Am Unteren Tor“ nur logisch, dass sie die Ausstellung „Flüchtlinge und Vertriebene in Hof“ im benachbarten „Museum Bayrisches Vogtland“ besuchen würden. Dieses Vorhaben setzten sie nun am vergangenen Dienstag in die Tat um. In einer Gruppe von 20 Damen und Herren trafen sie sich am Vormittag im, inzwischen barrierefreien, Eingangsbereich des Museums und begannen die etwa anderthalbstündige Führung durch die meist selbst erlebte Geschichte. Die Führerin der Tour, die selbst als Kind aus den ehemaligen Ostgebieten vertrieben wurde, erzählte die Geschichte der Exponate, ergänzte sie durch selbst Erlebtes und erfuhr auch von den Besuchern aus dem Seniorenhaus neue Geschichten und Details aus dem Leben als Vertriebener auf der Flucht, in Gastfamilien und im Auffanglager Moschendorf.

Auch wenn nicht jede Erinnerung schön und heiter war, war es doch ein gelungener Ausflug und ein schönes Erlebnis für die Älteren, die Erfahrungen austauschen und Erinnerungen auffrischen konnten.



Veronika, der Lenz ist

 

 

Wenn die Sonne die finstere Wolkendecke durchstößt, die ersten Jacken in den Schränken hängen bleiben, der Duft der ersten frischen Erdbeeren in der Luft liegt und fünf violett gekleidete Damen fröhliche Lieder trällern, dann hält der Frühling Einzug. Klingt seltsam? Ist aber genauso am Samstag im Seniorenhaus Am Unteren Tor passiert, als man sich am Nachmittag bei  Kaffee und Kuchen zum Frühlingsfest im großen Festsaal einfand. Mag sein, dass die Erdbeeren auf dem Kuchen nicht in heimischen Gärten gewachsen sind, geschmeckt haben sie trotzdem. Für die Unterhaltung sorgte die wohl älteste Girlgroup der Welt, die Bayreuth Sisters, die zusammen über 300 Lebensjahre auf die Bühne bringen. Unter Leitung und musikalischer Begleitung von Herrn Kunack wurden Liedern aus den 20er - 40er Jahren zum Besten gegeben. So herrlich die Sonne an diesem Tag schien, so ausgelassen und fröhlich war die Stimmung.



Zusammen gegen soziale Ungerechtigkeit in Malys

Für viele von uns ist der durch das Meer zweigeteilte Staat in

 Südchinesischen Meer ein tropisches Paradies. Doch der Schein

kann trügen und soziale Ungerechtigkeit herrscht meist im Verborgenen.

Aus diesem Grund und um auf die Missstände im Land hinzuweisen war

 Malaysia in diesem Jahr Ausrichter des Weltgebetstages der Frauen.

Dass die Gleichbehandlung aller jeden etwas angeht, ob im eigenen

Land oder am anderen Ende der Welt, ob jung oder alt, das bewiesen

 die Damen und Herren im Seniorenhaus am Unteren Tor.

Am Freitagnachmittag versammelten sich über 40 Senioren im Festsaal

des Hauses um den Weltgebetstag zu begehen. Da viele von ihnen noch

 nie etwas von dem fernen Land gehört hatten, eröffnete die Organisatorin

Fr. Pfarrerin Schneider die Veranstaltung mit einer Vorstellung des Landes,

seiner Regierung, seiner Menschen und Religionen. Danach zeigte sie

mit ihren Helferinnen Fr. Glas, Fr. NAME FEHLT, Fr. Toth und Fr. Enders

in Geschichten, Versen und Pantomimischem Spiel auf, wie die Menschen

in Malaysia leben und arbeiten. Aufgelockert durch landestypische Lieder

 folgten die Zuschauer dem Vortrag gebannt. Nach einer Stunde

schlossen sie die Veranstaltung mit einem gemeinsamen Gebet

 für die Menschen denen es nicht so gut geht wie uns.

 



Buntes Treiben im Seniorenhaus Am Unteren Tor

Die närrische Zeit ist vorbei. Doch kurz bevor die fünfte Jahreszeit am Aschermittwoch ihr Ende fand,

ging es überall noch einmal hoch her.

Und auch wenn es der eine oder andere Jungspund nicht glaubt, auch die Senioren wissen zu feiern,

wie das bunte Treiben am Faschingsdienstag im Seniorenhaus am Unteren Tor beweist.

 

 



Hof – Helau

 

Ein dreifach Hof- Helau hieß es am Sonntag, den 15.01.2012

 im Seniorenhaus Am Unteren Tor.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Stiftungsleiter, Herr Leupold,

begrüßte Frau Hohmann von der Narhalla Hof  alle Anwesenden.

 Den Auftakt machten die Superminis. Sie bezauberten die Bewohner

und Bewohnerinnen mit einem Tanz zum Thema Marine. Weiter ging es

 im Programm mit der Jugendgarde. Hier konnten die Anwesenden sehen,

 wie viel Spaß, aber auch harte Arbeit es bedeutet, einen Tanz einzustudieren.

Selbst die Kleinen haben mit Hebefiguren und artistischen Einlagen

das Publikum zum Staunen gebracht.

Zur Freude der Heimbewohner statteten Martina die I. und Matthias der II.

 in Begleitung ihres Hofmarschalls dem Seniorenhaus einen Besuch ab.

 Zu einem Prinzenpaar gehört natürlich auch die Prinzengarde. 

Diese verzauberte mit einem akrobatisch einwandfreien Gardetanz.

Der Höhepunkt des Nachmittages war das Männerballett. Sie zeigten,

wie sie durch Fitness und Sport, ihre „Traumfigur“ erreichen.

Mit einer Zugabe ging dann der Nachmittag, leider wieder viel zu schnell vorbei.

Alle sind und waren sich einig. Ein Dreifaches :“ Hof – Helau „ auch 2013 wieder.



„Sagen“-hafter Nachmittag

Einen „Sagen“-haften Nachmittag bescherte Frau Elisabeth Walther,

langjährige Stadtführerin in Hof, den Bewohnern

des Seniorenhauses Am Unteren Tor. Mit großem Interesse

lauschten die Zuhörer ihren Geschichten. So wurden unter

anderem Sagen, wie „Der lange Mann von der Mordgasse“,

„Die Totenmesse in der Lorenzkirche“ und

„Wie die Kreuzsteinstraße zu ihrem Namen kam“, frei und sehr

anschaulich erzählt. Bei Kaffee und Kuchen tauschte man sich

anschließende rege über gemeinsame Erinnerungen

an die Vergangenheit aus. Der kurzweilige Nachmittag wurde

einhellig mit dem Wunsch beendet, Frau Walther möge doch bald

einmal wieder ins Haus kommen, um mehr von den gesammelten

Mythen um die Stadt Hof zum Besten zu geben.



Der Maibaum steht

Der launische April ist vorbei und der Mai beginnt. Grund genug den Wonnemonat mit einem anständigen Fest und dem traditionellem Aufstellen des Maibaumes zu begrüßen. Am Nachmittag des vergangenen Montags, den 30.04., fanden sich dazu die Heimbewohner des Seniorenhauses Am Unteren Tor mit vielen Angehörigen im Hospitalinnenhof und der daran angeschlossenen, windgeschützten Cafeteria zusammen.

Für Stimmung sorgte Herr Jakob mit seinem Akkordeon,  auf denen er die Schlager der goldenen Jahre spielte. Die Heimbewohner und die Gäste kamen in den Genuss der ersten gegrillten Bratwürste und Steaks. Dazu gab es eine leckere Maibowle und Bier. Bei lauschigen Temperaturen, schöner Musik und gutem Essen genossen alle Anwesenden die erste Feier des Jahres im Freien.

 





© 2007 Hospitalstiftung Hof  -  Letzte Aktualisierung am 09.05.2012